Gründung und Finanzierung an einem Wochenende?

…Tom‘s Reaktion auf die Aussage, dass wir an dem Konzept erst ernsthaft arbeiten können, wenn wir ein sicheres Funding haben, war unerwartet: “Jungs, wo ist das Problem? Für so ein Konzept bekommt ihr auf jeden Fall die Finanzierung, und ich fände das sogar für unser Family Office mehr als spannend”.

So saßen wir nun bei Bier und Chips auf Lukas‘ Terrasse und waren auf einmal Mitten im Pitch für unser Konzept. Der Abend und das Wochenende gingen weiter wie geplant: Viel Spaß, Feiern, Trinken, Essen, Tanzen und Arbeiten. Zurück in München, begann für mich sofort die Arbeit für das anstehende Board Meeting, so dass ich das Wochenende als “tolle Feier mit Freunden inkl. Spinnereien in Trinklaune” abspeicherte und auf normalen Arbeitsmodus zurück schaltete.

Zur gleichen Zeit mussten wir uns von unserem Country Head in Benelux trennen, so dass sich für Lukas die Chance ergab, auch noch dieses Ländercluster zu übernehmen. Und so hieß es für ihn Umzug nach Amsterdam und das obwohl er gerade erst 6 Monate zuvor nach Kopenhagen gezogen war.

Da die Fitness-Industrie auf der Geschäftskunden-Seite sehr stark von Netzwerken geprägt ist, mussten Lukas und ich viel Zeit in das Thema „Aufbau von Beziehungen“ investierten. So musste ich bspw. alle paar Monate nach Hamburg, um mich dort mit “Industrieköpfen” auszutauschen. Da Tom und seine Familie in Hamburg lebten, ich sowieso öfter dort war, und Lukas in Amsterdam nur einen Katzensprung entfernt war, planten wir ein Follow Up mit Tom, um einfach mal zu schauen, was aus unserem informellen Gedankenaustausch in Kopenhagen werden könnte. Und so stand dann ein Termin für Mitte Juni 2017 in Hamburg an.

 

Mit unseren fertigen Unterlagen standen wir dann in Hamburg bereit. Auch hier sollte sich der Tag wieder komplett anders entwickeln als geplant…

 

Wir hatten zwar die Gespräche im Mai nicht ganz ernst genommen, aber natürlich wollten wir dann bei einem Treffen auch gut vorbereitet sein. Das Thema Fitness für den Massenmarkt und Digitalisierung war für uns keine Sache in der wir große Vorbereitungen brauchten. Trotzdem musste ein Business-Case gerechnet, Gedanken zu einer Firmenbewertung gemacht, und Höhe eines Investments bestimmt werden. Somit nutzten wir die Sonntage neben dem “normalen” Arbeitswahnsinn um das Meeting vorzubereiten. Aus den geplanten ein bis zwei Sonntagen wurden schnell mehrere lange Nachtschichten und drei komplette Wochenenden. Mit unseren fertigen Unterlagen standen wir dann in Hamburg bereit. Auch hier sollte sich der Tag wieder komplett anders entwickeln als geplant, aber mehr dazu in unserem Blog Post 4…

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