Der Stiftungsrat zu Besuch in München – die zweite Zusage

Wie ihr vielleicht noch wisst, es ist Zeit für Veränderung! Fast alle Branchen haben sich durch die Digitalisierung komplett gewandelt. Egal ob Musik, Video, Transportwesen, Marketing, Hotelbuchungen oder Handel, Technologie hat all diese Märkte signifikant verändert. Vor allem die Nutzererfahrung hat sich dramatisch verbessert. So einfach wie heute konnte man noch nie Musik konsumieren (jederzeit streamen) oder sich per App ein Taxi (Uber) ordern. Aber was ist mit Fitness, und hier vor allem mit Fitnessstudios? Hat sich diese Branche auch verändert? Spielt Technologie hier eine Rolle? 

Leider nein und die Tatsache, dass man auf Ausdauergeräten heute Fernsehen kann, ist sicherlich nicht als Innovation zu verbuchen. Gleiches gilt leider auch für die Nutzererfahrung. Diese ist weitgehend noch so wie vor 30 Jahren und genau deshalb wollen wir hier durch Software und schlauer Hardware unsere Kunden im Studio noch erfolgreicher machen. Dafür waren wir auf der Suche nach Partnern. Wir hatten bereits das erste Family Office aus Hamburg für unser Konzept überzeugt, und jetzt fehlten uns noch circa 30% unseres geplanten Investments, damit wir starten konnten. Hierfür hatten wir schon einen heißen “Lead”, also potenziellen Geldgeber getroffen, der jetzt aber final überzeugt werden musste – wie uns das gelang lest ihr hier:

Wie bereits vermutet war das Salzburger Family Office sehr interessiert und wir konnten so ziemlich den Großteil aller Frage bereits im Vorfeld klären. Allerdings musste noch ein großer Schritt gemacht werden. Ähnlich zur Familie von Tom, wo es heißt “alle müssen dem Investment zustimmen”, gibt es auch hier einen finalen Entscheider, nämlich den Stiftungsrat. Die Familie hatte diese Rolle etabliert, um ein Kontrollorgan für Investments zu schaffen. In diesem Fall war das ein absoluter Vollblutunternehmer. Andreas, selber als Unternehmer extrem erfolgreich geworden, und jetzt als “alter Hase” noch in diversen Aufsichtsrats und Beraterrollen aktiv.

 

„Wir gründen ein Unternehmen“ und somit stand ein extrem schwerer Schritt an, nämlich dass ich meinem Chef von meiner Entscheidung berichten musste.

Die Familie inkl. Andreas kamen extra für ein Treffen nach München, um die nächsten Schritte zu besprechen, bzw. ging es darum, auch Andreas nochmal das Konzept zu pitchen. Wir trafen uns in einem Restaurant und die ersten Minuten ging es eigentlich nur um Wein, Essen, Golf und Reisen – bis wir dann aber loslegen durften. Zwischen Pasta, Fisch und Fleisch hatten wir unsere Unterlagen ausgebreitet, und kamen eigentlich gar nicht so weit die ganzen Leckereien zu genießen, da wir (wie immer) in einen absoluten Redeflash kamen und mit so viel Begeisterung und Energie unser Konzept vorstellten, dass das Essen zum Schluss kalt war. Andreas, der selbst einige Firmen aufgebaut hatte, hatte klar die Rolle das Konzept und die Zahlen zu hinterfragen, und das tat er auch. In einer sehr freundlichen und konstruktiven Art und Weise stellte er uns zig Fragen und prüfte so, ob wir wirklich an alles (wobei das ja nie geht) gedacht hatten. Auch hier wurde das Gespräch wieder (ähnlich unseres Pitches in Hamburg) ad hoc beendet. Mit den Worten: “Den Jungs würde ich sogar noch mehr Geld geben als ihr aktuell plant”, ließ er die Katze aus dem Sack, und wir wussten, es war geschafft.

Die Familie erwiderte mit einem großen und breiten Lächeln: “Das haben wir auch vor!” Lukas und ich konnten es gar nicht glauben. Da hatten wir jetzt die zweite Zusage, und mit der Höhe des Betrags wurde jetzt schon unsere interne Grenze überschritten. Alles in allem also eine wirklich sehr erfolgreiche Woche. Im Umkehrschluss hieß das jetzt aber auch: WIR GRÜNDEN EIN UNTERNEHMEN und somit stand ein extrem schwerer Schritt an, nämlich dass ich meinem Chef von meiner Entscheidung berichten musste. Für Lukas war es hier etwas einfacher, da er die Kündigung direkt bei mir einreichen konnte. Aber für mich war das ein super mulmiges Bauchgefühl…mehr zur Kündigung nächste Woche.

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