Was für ein Unternehmen wollen wir überhaupt bauen?

Wie wir mit MAIKAI gestartet sind, haben wir uns natürlich auch überlegt, welche Art von Unternehmen/Unternehmer wollen wir sein. Wie bei den meisten Themen, haben wir uns dazu Experten-Inputs geholt. Und wenn man sich mit dem Thema “Unternehmenswerte” etwas beschäftigt, dann wird man relativ schnell feststellen, dass es hier ein starkes Schwarz-Weiß-Denken gibt. Ganz egal ob man die Blogs/Podcasts von Silicon Valley Größen à la Peter Thiel (Pay Pal, Palantir, Facebook) oder einfach nur deutsche Start Up Seiten wie bspw. Gründerszene.de liest, dann wird man unter anderem auf folgende Grundaussagen stoßen:

 

  1. Es gibt kein Limit, als Gründer muss deine Firma das Potenzial haben riesig zu werden = Big is better
  2. Nur Innovationen, welche die Menschen wirklich um ein Level voranbringen setzten sich durch und stellen sicher, dass man als Unternehmen Erfolg hat = nur Moonshots zählen
  3. Man darf auf keinen Fall gründen um Geld zu verdienen, dann wird man nicht erfolgreich sein – der Kundennutzen muss im Fokus stehen = Cash darf keine Motivation sein

4. Gründen ist so intensiv, dass man sich so fokussieren muss, dass für Familie, Beziehung und Freunde keine Zeit mehr bleibt = man ist Unternehmer und sonst nichts

Wir haben für uns überlegt, ob diese Aussagen auch für uns zutreffen und um ehrlich zu sein, keine Einzige ist für uns 100%ig gültig und wir können euch natürlich auch sagen warum:

  1. Big is better = klar je mehr Kunden man hat desto besser, das ist gewissermaßen ein No-Brainer. Aber darf man als Unternehmer dann nur happy sein, wenn man es schafft ein Unicorn bzw. ein globales riesen Unternehmen zu bauen? Für uns ist die Antwort klar NEIN! Mit dem was wir vorhaben, haben wir ja nicht nur “einfach” Kunden, sondern Menschen denen wir helfen erfolgreich ihre Gesundheit zu managen. Und natürlich ist es auch hier so: Je mehr Leuten wir helfen können desto besser. Aber wir können euch sagen, dass wir auch sehr glücklich sein werden, wenn wir bspw. “nur 100.000” Leuten helfen können. Natürlich ist das Ziel mehr, aber das wird uns nicht hindern zufrieden zu sein, wenn wir nicht riesig sind.
  2. Nur Moonshots zählen = klar es ist schon spannender wenn man eine Industrie komplett ändert, wie beispielsweise Tesla das mit der Autoindustrie oder Amazon mit dem Handel macht oder ein total neuartiges Produkt à la iPhone entwickelt. Aber sind alle nicht technischen oder nicht disruptiven Unternehmen deshalb nichts oder weniger Wert? Wir sagen klar nein und wir haben sogar den Anspruch etwas komplett zu ändern, nämlich dass Fitness das erste mal für den Massenmarkt funktioniert und unsere Kunden eigenbestimmt ihre Gesundheit in der Hand haben. Aber sogar, wenn wir nur “einfacher” Dienstleister wären, wären wir nicht unglücklicher. Für uns steht fest: Alle die es schaffen, dass sie ein Produkt/eine Dienstleistung bauen, die Nutzen stiftet, die verdienen Respekt und dürfen selbst auch zufrieden sein. Kundennutzen ist für uns eines der zwei Kriterien die zählen. Nur wer Nutzen für seine Kunden schafft, baut auch ein wertvolles Unternehmen und das steht für uns im Fokus. Neben reinem Kundennutzen ist für uns noch super wichtig, dass wir etwas tun, dass auch die Gesellschaft voran bringt. Wahrscheinlich stiftet der Produzent von vollautomatischen Waffen auch einen Nutzen für seine Kunden (Militärs etc.), ABER: Die Menschheit kommt hier nicht voran, sogar das Gegenteil ist der Fall. Wir wollen beides – ein Kundennutzen der auch den Menschen und unserer Gesellschaft hilft besser zu werden. Dafür muss nicht zwingend ein Moonshoot entstehen, sondern einfach nur etwas Positives das Leute gerne kaufen.
  3. Geld darf nie die Motivation sein = Logisch nur Geld darf nie die Motivation sein (wie oben geschrieben Kundennutzen und Impact sind die primären Themen), aber für uns ist die Aussicht vlt. finanziell unabhängig zu werden ein riesen Treiber weshalb wir jeden Tag mit voller Energie loslaufen. Wir können euch auch sagen warum – weil wir Freiheit wollen. Die Freiheit das zu arbeiten was uns Spaß macht, die Freiheit mit den Leuten zu arbeiten, die man interessant findet, die Freiheit Dinge zu kaufen, die einen zufrieden machen (das sind auch materielle Dinge), die Freiheit für seine Familie sorgen zu können und zum Schluss die Freiheit ein anstrengendes Unternehmerleben mit wertvollen und notwendigen Auszeiten zu genießen.
  4. Man ist Unternehmer und sonst nichts =  Jeder der glaubt, dass man ein Unternehmen vom Strand aus gründet, wird sich eher schwer tun (obwohl es solche Stories auch gibt). Gründen ist super intensiv und normal extrem zeitaufwendig. Da Lukas und ich immer schon recht unternehmerisch (auch als Angestellte) gearbeitet haben, haben wir gar nie zwischen Freizeit und Arbeit differenziert. Für uns gibt es ein Leben und eine Lebenszeit und die teilt sich nicht auf bzw. sollte man hier nicht auf eine Seite optimieren, sondern schauen, dass man mit seiner Lebenszeit insgesamt zufrieden ist. Wir glauben, dass wenn man nur 8 Stunden arbeiten will, weil einem die Arbeit nicht so viel Spaß macht, sich eher etwas anderes suchen sollte. Erst wenn man nicht mehr in Zeit denkt, hat man das Richtige für sich gefunden. Das soll im Umkehrschluss aber nicht heißen, dass man nur dann ein erfolgreicher Unternehmer werden kann, wenn man 24/7 arbeitet. Im Laufe der Zeit haben wir für uns gelernt, dass man sein Energielevel managen muss um dauerhaft Vollgas geben zu können. Und mit dem Gründen ist es wie mit Sport – man kann nicht mal vollgas 6 Monate gründen und dann 3 Gänge zurückschalten (3 Monate Diät helfen nicht, Sport muss dauerhaft sein), sondern man braucht ein Energielevel, dass es einem erlaubt dauerhaft angreifen zu können. Für dieses Level muss man aber arbeiten, unserer Meinung nach hängt das auch von vielen Faktoren außerhalb der Arbeit ab: Sport, Ernährung, soziale Kontakte, persönliche Weiterentwicklung – nur wer es schafft auch an diesen Themen zu arbeiten wird unserer Meinung nach dauerhaft erfolgreich sein können. Das ist auch einer der Gründe, warum wir bei MAIKAI nicht nur auf Training, sondern eben auch auf Ernährung und Biohacking fokussieren.

 

Über Feedback zu den Punkten freuen wir uns.

Eure MAIKAIs

 

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