Die erste Zusage

Wie ihr euch vielleicht noch erinnern könnt, sind wir auf der Suche nach Partnern, um die Fitnessindustrie komplett umzukrempeln. Fitness muss einfach werden, dabei aber zu Resultaten führen. Mitglieder müssen das Training dauerhaft und ohne großen Aufwand in den Alltag integrieren können und letztlich muss Technologie auch in die Fitnessstudios Einzug finden. Wir hatten bisher mit zwei Family Offices über ein Investment verhandelt, bei einem gab es eine informelle Zusage und bei dem anderen gab es zumindest zu diesem Zeitpunkt schon sehr großes Interesse. Natürlich war für uns eine informelle Zusage nicht genug, so dass wir hier eng am Ball blieben – wie genau? Das lest ihr hier:

…Tom verbrachte den Urlaub mit seinem Vater auf einem Segelboot und unser klarer Plan war, dass die beiden in dieser Zeit für sich die Terms und Conditions für das Investment in unsere Firma (die es damals ja noch nicht mal gab) finalisieren. Natürlich musste dafür alles vorbereitet werden, so dass die beiden das wirklich zw. Hochseefischen und Hafentouren erledigen konnten. Zur Vorbereitung dieser wichtigen Woche waren wir eigentlich in konstantem Austausch mit Tom. Lukas war mit Tom am Ausloten was eine mögliche Investment Höhe für die Familie sein konnte. Ich war mit der Entwicklung eines Letter of Intents beschäftigt, so dass wir den Sack zumachen konnten. In den ersten Gesprächen hatten wir schon festgestellt, dass die Familie gerne eine richtige Beteiligung, im Sinne eines strategischen Investors haben wollten. Gegeben der Bewertung und dem Finanzierungsbedarf bedeutet das aber auch eine (nach unserem Gefühl) ordentliche Ticketgröße, vor allem in der Phase wo wir waren. Aber uns war klar, dass wenn Tom und die Familie das machen würden, wir eigentlich die von uns definierte Hürde von drei Studios zu 80% finanziert hätten. Also hieß es für mich, “Juristen-Deutsch” auspacken und Vertrag schreiben. Schon zu Uni-Zeiten (wo wir auch eine kleine Firma hatten), landete das Thema Vertragserstellung immer irgendwie bei mir. Und ich musste feststellen, dass es immer noch nicht meine Sache war rechtliche Texte zu schreiben.

Trotzdem waren wir mit dem Entwurf sehr zufrieden und es begann die Abstimmung mit Tom. Zu unserer Freude gab es keine wirklichen großen Unklarheiten, so dass wir ein erstes Agreement auf die Version innerhalb von 2-3 Tagen hatten. Jetzt hieß es warten und schauen, ob auch Tom’s Vater unserem Vorschlag folgen würde. Da es auf See natürlich wenig Internet gibt, saßen Lukas und ich für die nächsten zwei Tage auf heißen Kohlen und dann kam sie auf einmal: 

 

Da standen wir nun mit unser ersten offiziellen Zusage, nun hieß es noch den zweiten Partner mit ins Boot holen. 

Die Whatsapp mit dem Foto des unterschriebenen Vertrags. Lukas hatte es sofort gesehen, ich war den ganzen Tag in Meetings mit eGym und hatte mein Handy nicht wirklich im Blick. Am Weg nach Hause entdeckte ich drei Anrufe in Abwesenheit von Lukas und meldete mich natürlich postwendend bei ihm: “Was los? – Hast wohl noch nicht die Whatsapp gesehen, kam mit einer lachenden Stimme zurück? Tom hat uns den unterschrieben Vertrag geschickt!” Es folgte ein kurzes dafür aber lautes Geschrei.

Da waren wir also mit der ersten offiziellen Zusage, klar so eine Absichtserklärung war noch keine absolute Sicherheit, aber wir hatten uns mit Tom darauf verständigt, dass es beim Platzen des Deals eine Entschädigung gäbe und so waren wir schon sehr sicher, dass wir unseren ersten Partner gefunden hatten. Jetzt hieß es aber noch: Family Office Nummer 2 abschließen. Wie das lief? Mehr dazu nächste Woche im Blog…

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