Fitnessmarkt – 5 Fakten

Oft denkt man bei Fitness noch an die Zeiten von Arnold und Bodybuilding. Was als kleiner Markt in den 70er Jahren begann, ist heute ein absoluter Massenmarkt geworden. Blickt man in die Geschichtsbücher, dann liest man dort, dass Arnold aus dem kleinen Österreich 1972 nach München kam, um dort die wachsende Nachfrage nach Kraftsport und Fitness weiter zu promoten. Die Branche hatte aber einen verhältnismäßig kleinen Start: Ca. 400.000 Profisportler (Bodybuilder, Karatekämpfer, Judoka, Ringer, Leichtathleten) waren damals als Mitglieder in Fitnessstudios eingeschrieben.

Schaut man sich allerdings heute die Statistiken an, so hat sich die Zahl der Bodybuilder nicht wirklich verändert. Man geht immer noch von einer ähnlichen Größenordnung aus. Was sich aber absolut verändert hat, ist der Anteil an Laien und Anfänger, die jetzt an Fitness und Kraftsport teilnehmen. Mehr Menschen denn je sind in Fitnessstudios angemeldet, alleine in Deutschland trainieren über zehn Millionen Personen und damit jeder achte Einwohner. In Schweden ist es sogar jeder fünfte, und in Österreich hat der organisierte Fitnesssport längst Allzeitklassiker wie Skifahren und Fußball als Volkssport Nummer 1 verdrängt. Es gibt wohl kaum einen Sport, der stärker gewachsen ist. Der Abstand zur zweit beliebtesten Sportart (in Deutschland Fußball) ist mit +3 Mio. an Trainierenden bereits enorm, und alle Wachstumstrends deuten auf eine zukünftig noch größere Rolle von Fitness als Breitensport hin.

Wenn man Deutschland verlässt und die globale Brille aufsetzt, dann werden diese Zahlen natürlich sprunghaft größer, sagen aber letztlich genau das Gleiche aus – nämlich, dass Fitness zum absoluten Lieblingssport der breiten Bevölkerung geworden ist: Mehr als 150 Mio. Mitglieder trainieren weltweit und erwirtschaften dabei einen Jahresumsatz von 80 Mrd. Dollar. Fitness ist somit ein wirklich riesiger Markt. Allerdings war das nicht der Grund für unsere Gründung. Das Gegenteil ist der Fall, für uns sind diese Zahlen eher noch ein Schlag ins Gesicht. Wenn man sich ansieht, was aktuell in unserer Gesellschaft passiert, dann wird einem schnell klar, dass 10 Mio. Trainierende bei Weitem nicht ausreichend sind. Wir werden immer älter, 2040 wird bereits mehr als ein Drittel der Gesellschaft älter als 60 Jahre sein. Die Anzahl an durch unseren Lebensstil verursachten Krankheiten nimmt rapide zu. Hier mal die Zahlen aus Deutschland (und in Österreich sieht das nicht wirklich besser aus):

  • 60% der Männer und 40% der Frauen sind übergewichtig
  • Knapp 7 Mio. Menschen leiden an Diabetes
  • Mehr als 4 Mio. Krebspatienten
  • Die Liste ließe sich beliebig lange fortführen, aber eines ist klar: Der Trend geht zur „Doppelerkankung“.

Was das heißt ist heute eigentlich auch jedem klar: Auf der einen Seite ein starker Einschnitt in die Lebensqualität eines jeden Einzelnen von uns und auf der anderen Seite nicht finanzierbare Gesundheitskosten. Die Gefahr einer wirklichen Zweiklassen-Gesellschaft, was zumindest die Gesundheitsversorgung betrifft, scheint immer realer zu werden. In Zahlen: Pro Jahr gibt bspw. der deutsche Staat mehr als 300 Mrd. Euro an Gesundheitskosten aus – 2/3 dieser Kosten wären durch einen gesünderen Lebensstil vermeidbar. Es liegt also an uns das zu ÄNDERN und genau deshalb haben wir MAIKAI gegründet. Dafür müssen wir aber das Produkt/die Dienstleistung Fitnessstudio komplett neu denken bzw. signifikant verbessern. Fitness muss noch einfacher, noch motivierender und noch unterhaltsamer werden. Zusammenfassend kann man sagen, dass der Markt heute schon enorm groß ist und alle Trends und Entwicklungen auf ein weiteres massives Wachstum schließen lassen.

„Jungs ich finde euch, die Idee und das Konzept wirklich außerordentlich interessant. Hier gibt es nur eine Option und die heißt mitmachen.“

Aber zurück zum eigentlichen Thema: Wir waren ja gerade bei Tom in Hamburg um unser Konzept vorzustellen. Was uns an Tom’s Familie wirklich gefallen hat war, dass sie unsere Wertevorstellung zu 100% teilten und mit voller Euphorie extrem positives Feedback gaben. Wir wussten während unseres Austausches nicht ganz, ob das im ersten Schritt aus Höflichkeit oder aus echter Begeisterung geschah. Aber es wurde uns recht schnell klar, als das Familienoberhaupt, Tom’s Vater, das Wort ergriff: „Jungs, ich finde euch, die Idee und das Konzept wirklich außerordentlich interessant. Ich glaube, hier gibt es nur eine Optionen, und die heißt mitmachen. Aber ihr wisst, wir investieren immer nur als Familienteam und deshalb würden wir uns gerne kurz austauschen.“ Lukas und ich waren von der abrupten Unterbrechung so überrascht, dass wir beinahe wortlos der Aufforderung folgten, uns einen Kaffee nahmen und in den Garten gingen. Die Situation ist mir heute noch ganz klar im Kopf: Wir beide standen da (wie kleine Schulbuben) mit unserem Kaffee in der Hand, und nach nur drei Minuten hieß es schon wieder – „bitte kommt doch wieder rein“ – und wie das Feedback verlief erfahrt ihr nächste Woche. Stay tuned!

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