3 Fakten, die dir bisher noch keiner über Laufen gesagt hat

ACHTUNG: Die Wahrheit ist nicht unbedingt angenehm.

Laufen als Volkssport Nummer 1: Warum ist es so beliebt? Und ist das überhaupt vorteilhaft für uns (Spoiler: LEIDER NICHT IMMER)?

Was gibt es Schöneres als draußen in der frischen Luft zu laufen und zeitgleich tut man seinem Körper auch noch etwas Gutes? Egal, ob Ausdauertraining im Morgennebel, in der Mittagspause oder direkt zum Sonnenuntergang – man kann es fast immer und überall machen, es kostet nichts und jeder weiß, wie er oder sie vermeintlich richtig läuft. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sich Laufen zum größten Volkssport entwickelt hat. In Österreich geben fast 2 Mio. Menschen an, dass sie regelmäßig laufen gehen. Aber hilft uns Laufen und Joggen wirklich bzw. ist es überhaupt gesund? Man muss hier im ersten Schritt differenzieren, warum jemand laufen geht? Wer primär raus will, der hat mit dem Training an der frischen Luft sicherlich etwas Optimales gefunden. Wer allerdings Joggen geht, um abzunehmen bzw. um gesünder zu werden, der sollte die nächsten Zeilen aufmerksam lesen.

Ein Bild von zwei Joggerin in New York auf einer Brücke

Fakt 1: Langsames Laufen ist perfekt um mehr Fett zu verbrennen – leider FALSCH!

Oft hört man, dass vor allem ein moderates Laufen optimal ist, um viel Fett zu verbrennen. Genau deshalb läuft auch der Großteil der Hobbysportler eher langsam für 30-60 Minuten pro Einheit und das Ganze zwei bis dreimal die Woche. Es stimmt zwar, dass man mit niedrigem Puls prozentual mehr Fett verbrennt. Was allerdings nie jemand dazu sagt ist, dass man viel weniger Energie verbrennt. Wer schnell läuft verbrennt sehr wahrscheinlich absolut mehr Fett (auch wenn es prozentual weniger ist). Man muss sich zwischen langsam und bspw. 70% Fett von 300 Kcal entscheiden = 210 Kcal oder schnell laufen und 50% Fett von 500 Kcal entscheiden = 250 Kcal. Man sieht – schnell bringt mehr und zeitgleich wird man nicht so lange laufen gehen müssen, was sicherstellt, dass man das Training langfristiger durchziehen wird.

eine Frau läuft auf einer einsamen Strasse in Richtung Morgendämmerung

Fakt 2: Laufen hilft gegen meine ungeliebte Cellulite – FALSCH, klappt leider nicht!

Sehr viele Menschen, vor allem Frauen gehen Laufen, um die ungeliebten Dellen zu reduzieren. Cellulite ist zum Schluss eine Schwäche des Bindegewebes in Kombination mit zu viel Fett unter der Haut. Wenn man jetzt laufen geht, so wird das Bindegewebe noch weiter „durchgeschüttelt“ und wir so noch „löchriger“. Da beim Laufen nicht wirklich Muskeln aufgebaut werden, wird das Bindegewebe von unten nicht aufgepolstert und so können die Dellen sinnbildlich nicht wieder nach außen gedrückt werden. Das Einzige was beim Laufen passiert, man verliert etwas Fett, da das Bindegewebe aber nicht gestrafft wird und keine Muskeln auffüllen, bringt das fast nichts – oftmals ist sogar das Gegenteil der Fall und die Cellulite wird schlimmer. Ein Kraft-Ausdauertraining mit Straffungseffekt wäre der viel sinnvollere Hebel. Ohne Krafttraining lässt sich Cellulite weder stoppen noch reduzieren. Und keine Angst, Frauen bekommen in den aller seltensten Fällen große Muskelberge, da das hormonell vom Körper gar nicht vorgesehen ist.

Fakt 3: Laufen hilft mir abzuschalten und Stress zu reduzieren – bedingt richtig, bei falschem Laufen kann es sogar zu mehr Stress kommen!

Unser Körper kennt nur zwei Fälle warum er Laufen möchte: Wenn wir vor etwas flüchten oder wenn wir jagen. Das machen wir natürlich heute fast nicht mehr. Aber wenn man die letzten 100-200 Jahre außen vorlässt, dann waren das genau die Anlassfälle, warum ein Mensch gelaufen ist. Ansonsten hätte der Körper nie von sich aus Energie verschwendet, um einfach loszulaufen. Unsere Vorfahren mussten noch nicht abnehmen, sondern das genaue Gegenteil war der Fall, man musste mit seiner Energie haushalten, da man nicht wusste, wann man wieder etwas bekommt. Egal, ob Flucht oder Jagd, beides musste mit relativ hoher Geschwindigkeit passieren, da man sonst mit leerer Beute ausgegangen oder vom Tiger gefressen worden wäre.

Um in diesen Überlebensmodus zu schalten bzw. um überhaupt schnell laufen zu können, nutzt der Körper Hormone und hier vor allem das Stresshormon Cortisol, welches uns erlaubt für eine kurze Zeit sehr schnell laufen zu können. Sinngemäß bekommt man einen Extra-Energie-Schub um Sprinten zu können. Nach der Anstrengung war der Stress auch wieder verbraucht, da er im Rahmen der Aktivität abgebaut wurde. Vergleicht man das aber mit dem heutigen Laufen, so sieht man selten Menschen wirklich sprinten, sondern eher moderat joggen. Leider geht unser Gehirn aber davon aus, dass wir nicht zum Spaß laufen (es kann nämlich gar nicht glauben, dass wir einfach so Energie verschwenden) und so wird auch wieder Stress ausgeschüttet. Leider wir der jetzt aber nicht mehr abgebaut und somit steigen die chronischen Entzündungsmarker im Körper und viele negative Prozesse können starten. Das passiert natürlich nicht nach 2-3 Monaten, wer aber über Jahre jede Woche langsam joggen geht, wird sich vermutlich gar nichts Gutes tun.

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Deshalb sind Intervallsessions bzw. Krafttraining viel sinnvoller als „normales“ Ausdauertraining!

Also ist es besser kurze Intervalltrainings zu machen (auch als Anfänger, man muss ja nicht gleich sehr schnell sprinten). Noch optimaler wäre es allerdings, dass man seine Muskeln trainiert. So steigern wir nämlich den Grundumsatz an Kalorien und nehmen so defacto von alleine ab. Versteht uns hier aber bitte nicht falsch – wer richtig läuft, der tut sich auch etwas Gutes (sofern er daneben auch an seiner Beweglichkeit arbeitet). Laufen hilft die Gefäße zu schützen, Knochen zu stärken, und das Gewicht zu stabilisieren. Aber beim Krafttraining gelingt das Gleiche, aber eben noch besser – hier muss man nur einen Ort suchen, wo ein effizientes und schlaues Krafttraining gelingt.

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