Der Bullet ProofCoffee - Mythos oder Wunderwaffe?

Es vergeht kaum ein Tag an dem nicht ein neuer Ernährungstrend bzw. eine neue Wunderdiät aufkommt. Aktuell hört man immer öfter vom Intervall-Fasten bzw. dem Bullet-Proof Coffee.

Aber jetzt mal Schritt für Schritt, lasst uns mit dem Kaffee starten

Was ist überhaupt dieser Bullet-Proof-Coffee und warum setzten Hollywoodstars, Tech-Größe aus dem Silicon Valley und Supermodel auf ihn? Es handelt sich dabei eigentlich nur um Kaffee mit Fett und die Idee ist auch gar nicht so neu. Die tibetischen Völker im Himalaya schwören schon seit Ewigkeiten auf Yak-Tee mit Butter. Dort ließ sich auch der Erfinder des Bullet-Proof-Coffees Dave Asprey inspirieren. Dave Asprey ist gewissermaßen einer der Gründungsväter der Biohacking Szene, und hat es sich selbst zum Ziel gesetzt, 180 Jahre alt zu werden. Ob er das schafft, mag jeder selbst beurteilen. Fakt ist aber: Sein Kaffee wirkt tatsächlich - aber wie?

Unser Körper hat zwei Energiespeicher

Einmal den Kohlenhydrat- (Zucker) und einmal den Fettspeicher. Ersterer ist nicht unendlich groß und kann ohne neue Nahrung nur für eine gewisse Zeit Energie liefern. Unser Fettspeicher hingegen, kann uns Tage bzw. sogar Wochen mit Energie versorgen, ohne dass wir erneut essen müssen. Aber was hat das jetzt mit dem Kaffee mit Fett zu tun? Wenn wir am Abend bpsw. gegen 19 oder 20 Uhr das letzte mal essen, dann verbraucht unser Körper über die Nacht die Energie aus dem Kohlenhydrat-Speicher (auf diesen greift der Körper leider immer zuerst zu, obwohl es uns lieber wäre, dass er die ungeliebten Fettpölsterchen verarbeiten würde).

Wenn wir dann in der Früh aufwachen, dann müsste der Körper auf den Fettspeicher greifen um an Energie zu kommen - die Bedeutung liegt auf müsste, denn meist passiert eine Sache nach dem Aufstehen - richtig - wir frühstücken. Und hierbei kommen meist Kohlenhydrate in Form von Brot, Früchten, Müsli und Co in den Körper, so dass wir wieder nicht auf den Fettspeicher zu Energiegewinnung zugreifen können. Und genau jetzt wird der Kaffee mit Fett spanned. Isst man nämlich zum Frühstück keine Kohlenhydrate sondern Fett, so kann der Körper auf den Fettspeicher zugreifen und man verliert quasi am Vormittag ungeliebte Fettzellen.

Zusammenfassend heißt das - man trinkt einen Kaffee mit Butter und Fett (Rezept gleich weiter unten) um im Fettstoffwechsel zu bleiben. Zeitgleich stellen wir so sicher, dass wir Energie für den Arbeits-, Uni- oder Schulbeginn haben (das Fett im Kaffee liefert gewissermaßen die Power). So! Wie macht man nun diesen Wunderkaffee?

Weidebutter

Sie enthält mehr Vitamine, mehr gesunde Omega 3 Fettsäuren und weniger Kasein (was wir oft nicht gut vertragen) und keine Angst: Butter hat nach zahlreichen neueren Studien ihren negativen Touch verloren, da sie primär das gute Cholesterin fördert und sogar hilft, das schlechte umzuwandeln. 

MCT-Öl

Kommt primär im Kokosfett vor (und auch hier - keine Angst, wäre Kokosfett schädlich, so würde es heute keine Einwohner in Thailand mehr geben). Hilft uns als Appetitzügler beim Gewichtsmanagement sowie durch seine direkte Verbrennung im Körper (wird also nicht als Fett gespeichert). Hat zahlreiche positive Eigenschaften wie antivirale und antibakterielle Wirkung und soll Zell- und Gehirnfunktion verbessern.

Kaffee

Hier sollte man primär darauf achten, dass wenig Toxine/Schadstoffe enthalten sind. Also Bio und Fair-Trade hilft sicher :-)

Über die Aufnahme des Kaffees passiert jetzt folgendes: 1) Das Fett liefert uns Energie und wir starten gut in den Tag 2) Wir bekommen einen weiteren Wake-Up-Push durch das Koffein 3) Wir unterbrechen nicht unseren Stoffwechsel (und werden so dünner) 4) Wir schalten unsere innere Uhr im Darm auf Tag (vs. wir würden gar nichts zu uns nehmen, dann geht unser Bio-Rhythmus verloren)

Für alle die Interesse haben, bei uns im Studio gibt es MCT Öl und guten/schadstofffreien Kaffee.

Eure MAIKAIs